Die besten Probiotika – Expertentipps

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Viele Menschen wissen gar nicht, dass sich ca. 80% des Immunsystems im Darm befindet. Somit gilt der Darm als eines unser wichtigsten Abwehrsysteme im Menschlichen Körper. Wie viele wissen, hat der Darm sein eigenes Gleichgewicht, welches mit Hilfe von einer unzähligen Anzahl an Bakterien unterstützt und erhalten wird.

Doch dieses wird ziemlich leicht gestört und aus dem Gleichgewicht gebracht, daran Schuld sind unter Anderem schädliche Umwelteinflüsse wie Antiobiotika, Massentierhaltungen mit Hilfe von Antibiotika, allerlei Insektenschutzmittel so wie Abgase und Chemie, welche sich in unserer Umwelt wiederfindet und mit der wir täglich in Kontakt treten.

All diese Dinge haben einen direkten Einfluss auf unseren Darm und unsere Verdauung, so dass viele Menschen logischerweise unter entsprechenden Symptomen leiden.

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Die Ursachen für eine gestörte oder geschädigte Verdaung

Die folgenden Alltagssituationen können für eine gestörte oder sogar geschädigte Verdauung sorgen.
Wie jeder von uns weiß, ist Bewegung das A und O für einen gesunden Magen und Darm, doch diese ist in unserem Alltag stark eingeschränkt.
Wir liegen im Bett, stehen meist sehr früh auf, setzen uns an den Tisch, essen teilweise hektisch unsere Mahlzeit, eilen zum Auto oder öffentlichen Verkehrsmittel und bewegen uns sitzend an unseren Arbeitsplatz. Wenn wir nicht grad Sportler von Beruf sind, verbringen wir die meiste Zeit sitzend oder in anderen, unmöglichen Positionen. Also: das genaue Gegenteil von gesunder, Darm fördender Bewegung.

Hinzu kommen die unzähligen Fertigmahlzeiten, die wir aufgrund unseres Zeitdruckes im modernen Leben, praktisch zu uns nehmen müssen. Die meisten Menschen haben keine Zeit, um sich die Gesundheit betreffende Sachbücher zu kaufen, durch zu lesen und entsprechendes Wissen anzueignen geschweige denn, dieses umzusetzen. Denn korrekter Einkauf von frischen Lebensmitteln so wie korrekte Lagerung und Zubereitung sind wahre Zeitfresser.

So nehmen wir also das fabrizierte Essen zu uns und merken gar nicht, was wir unserem Verdauungstrakt damit antun, denn die Quittung erhalten wird nicht sofort, sondern erst nach mehreren Jahren Ausleben eines solchen Lebensstils.

Kohlenhydratreiches Essen gepaart mit wenig Bewegung und viel Stress und Hektik belasten die Verdauung ungemein und so kann ein selbst kerngesunder Mensch in einigen Zeitspannen an Verdauungsstörungen leiden. Und wenn der Darm erst mal leidet, leiden auch unsere 80% des Immunsystems, welche sich im Darm befinden.

Welche Symptome können auf eine schlechte / geschädigte Verdauung hinweisen?

Die meisten werden die folgenden Symptome sicher bereits kennen, denn jeder durchläuft sie in seinem Leben mindestens ein Mal. Bei längeren Krankheitsperioden sollte jedoch unbedingt der Arzt konsultiert werden um Folgeschäden zu verhindern und ausschließen zu können.

Das erste und wohl bekannteste Symptom trägt den “schönen” Namen Durchfall:
Der Körper verliert eine Menge Wasser, da er trotzdem Wasser ausscheidet und weniger aus dem Darm aufnimmt. Die Abwehrfunktion des Darmes ist aktiv, die Konsistenz des Stuhls stark verändert “erweicht” und man muss öfter am Tag die Toilette besuchen, da das Essen den Darmtrakt viel schneller als üblich durchläuft. Durch erhöhte Wasseraufnahme (= viel trinken) lässt sich der Wasserverlust jedoch einigermaßen begrenzten. In einem solchen Fall kann die Darmflora geschädigt sein.

Durchfall sollte innerhalb weniger Tage wieder abklingen. Ursache könnte zum Beispiel eine virale Infektion des Darmes sein.

Es können aber auch weitere Ursachen wie Erkrankung der Bauchspeicheldrüse oder andere Fehlfunktionen für Durchfall Verantwortlich sein.

Das zweite Symptom ist Übelkeit und Appetitlosigkeit. Dieses Symptom kann mit dem ersten Symptom “Durchfall” einhergehen, muss natürlich jedoch nicht. Übelkeit und Appetitlosigkeit treten meist gleichzeitig zusammen auf, wobei die Appetitlosigkeit nach Abklingen der Übelkeit noch länger anhalten kann. Auch hier liegt die Ursache bei einem Problem im Verdauungstrakt, welches dann entsprechende Symptome nach sich ruft.

Das dritte Symptom nennt sich Verstopfung und wenn hier nicht ein Wassermangel als Ursache gilt, dann könnte auch in diesem Fall die Darmflora (welche von den gesunden Bakterien, welche bei uns im Darm leben erhalten und gepflegt wird) geschädigt sein. In einem solchen Fall kann die Kur mit Probiotika helfen, die Darmflora wieder herzustellen und somit die Verstopfung langfristig zu beheben.

Das vierte Symptom nennt sich Immunschwäche und auch diese kann, wie wir bereits wissen, vom gestörten Darm kommen. Sie werden oft krank, stecken sich schnell an, sobald ein Familienmitglied oder Arbeitskollege sich erkältet hat? Das könnten Symptome für eine Immunschwäche sein. Auch hier können Probiotika helfen.

Inhaltsstoffe von Probiotika

Probiotika Inhalt BakterienDa wir nun die Funktionsweise des Darmes und seine kleinen Helferlein (die Bakterien) kennengelernt haben, kommen wir auch schnell darauf, was in Probiotika drin steckt. Natürlich: es stecken Bakterien, sogenannte mikroverkapselte Laktobazillen, darin. Diese entfalten nach dem Schlucken der Kapsel ihre Wirkung erst, wenn sie im Darm angekommen sind. Probiotika enthalten gesunde Bakterien, welche wirkungsvoll gegen die schädlichen Bakterien ankämpfen und somit die Bekämpfung und Prävention von Infektionen des Verdauungstraktes verbessern.

In Probiotika stecken oft der sogenannte “Lactobacillus acidophilus”, welches sich natürlicherweise im Mund so wie Verdauungstrakt des Menschen wiederfindet, so wie das “Bifidobacterium longum” (Wikilink), welches Zucker zu Milchsäure und Essigsäure umbaut, um bis zu 25% mehr ATP (Treibstoff für die menschlichen Zellen) aus der Nahrung gewinnen zu können. Beide Bakterien finden sich natürlicherweise im gesunden Menschlichen Verdauungstrakt wieder und helfen bei der Verdauung von allen Lebensmitteln. Es können jedoch viele andere gesunde Bakterien, je nach Probiotikum, darin enthalten.

Die Marketinglüge der Joghurts

Es gibt einige Joghurt Hersteller, die ihre Produkte teurer als gewöhnliche Joghurts anbieten und versprechen, dass diese einen besseren Einfluss auf die Verdauung haben, als herkömmliche Produkte. Dies stimmt in den meisten Fällen jedoch nicht. Ein Joghurt ist generell gesund, dienlich für den Darm und wichtig bei einem ausgewogenen Lebensstil.

Die richtige Lagerung von Probiotika

Probiotika enthalten Bakterien, welche meist sensitiv auf das Sonnenlicht reagieren und bei Kontakt mit diesem schnell absterben. Deshalb ist zu beachten, dass Probiotika bei Zimmertemperatur und möglicht Lichtgeschützt aufbewahrt werden. Meist sind die Dosen der Probiotika entsprechend hergerichtet und verhindern Einstrahlung der Sonne, an besonders stark beleuchteten Plätzen sollten diese jedoch lieber in eine Box gepackt werden oder anders vor Sonneneinstrahlung geschützt werden, da ansonsten die darin enthaltenen Baktieren absterben und die Tabletten somit wirkungslos werden.